Sie sind die heimlichen Stars an Automobil-Messen: die Hostessen. Ob neben heißen Flitzern, exklusiven Limousinen oder in Begleitung von besonders umweltfreundlichen Autos: attraktive Messegirls bringen mit ihrer Anwesenheit jedes Modell zum Glänzen – und manchmal auch die Augen der Besucher.
Junge Damen nach alter Tradition
Besucher freundlich zu empfangen, Fragen zu beantworten oder für ein Foto zu posieren, gehört zu den Hauptaufgaben einer Hostess. Tätigkeiten also, die bereits in der Bedeutung des Wortes “Hostess” enthalten sind. Vom Latein kam der Begriff “Hostess” über das Englische ins Deutsche und wird mit “Gastgeberin” übersetzt.
Der Renault Formel-1-Wagen (2004) auf einer Wiener-Automesse, Quelle: Don Vincenzo via Wikipedia)
Attraktiv und höflich, bitte!
Solche “Gastgeberinnen” triff man natürlich nicht nur auf Automessen an: Sie übernehmen auch bei Flug- und Reisegesellschaften die Betreuung der Gäste oder bei Kongressen und Messen aller Art. Da Hostessen ihren Arbeitgeber repräsentieren, ja, sein Gesicht gegen außen sind, wird von ihnen in der Regel mehr verlangt, als ein ansprechendes Äußeres. Sie sprechen häufig mehrere Fremdsprachen und besitzen gute Umgangsformen.
Sexy Werbung
Klar ist, eine Automesse ohne Hostessen: Das ist unvorstellbar. Sie gehören einfach dazu. Denn Messegirls generieren durch ihre Anwesenheit am Stand auch Aufmerksamkeit. Sie kommen in praktisch jedem Messebericht, der in der Presse erscheint, vor. Das ist gute Werbung für wenig Geld. Der Auftritt der Damen, ist dieser aber zu offensiv, kann auch zum Eigentor werden. Es soll auch Besucher geben, die nicht ausschließlich Fotos mit weiblicher Begleitung mit nach Hause nehmen möchten. Schließlich sind die Autos die eigentlichen Stars am Stand. Und nicht etwa bloß Vehikel, um attraktive Damen in Szene zu setzen.
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